Über Liana Fersedi
Ich kenne unternehmerische Verantwortung aus eigener Erfahrung und weiß, dass die Logik einer Entscheidung selten die ganze Geschichte ist.
Mehr als 20 Jahre war ich Unternehmerin. Ich habe Firmen aufgebaut, geführt, verkauft und geschlossen. Bei den schwierigsten Entscheidungen war jeder um mich herum selbst betroffen: Mitarbeitende, Partner, Familie. Mit wem denkt man dann offen nach? Heute bin ich als externe Sparringpartnerin dieses Gegenüber für Sie.
20+ Jahre Unternehmerin · Psychosoziale Beraterin · MA Finanzmanagement
15 Minuten · kostenfrei · unverbindlich
Wien & online · Deutsch · English · Română
Weg
Mehrfach neu begonnen
Ich habe in meinem Leben mehrmals neu begonnen.
Ich habe auf zwei Kontinenten gelebt, Unternehmen aufgebaut, geführt und verkauft, bin zurückgekehrt, habe Neues begonnen und auch ein Unternehmen beendet.
Viele dieser Veränderungen begannen mit einer Entscheidung: gehen oder bleiben, weitermachen oder aufhören, verkaufen oder neu beginnen.
Rückblickend war die wirtschaftliche Logik dabei selten das Schwierigste. Zahlen lassen sich prüfen, Möglichkeiten vergleichen und Konsequenzen durchdenken.
Schwieriger war das, was gleichzeitig mit einer Entscheidung verbunden war: Verantwortung, Beziehungen, Loyalitäten, Erwartungen, Verlust und die Frage, was sich verändert, wenn eine bisherige Rolle nicht mehr dieselbe ist.
Eine Entscheidung endet nicht mit dem Moment, in dem sie getroffen wird.
Ein Verkauf, ein Umzug oder das Ende eines Unternehmens kann weit über die eigentliche Entscheidung hinauswirken: auf Beziehungen, Zugehörigkeit, den Alltag und manchmal auch auf das eigene Selbstverständnis.
Erfahrung
Manche Entscheidungen haben keine Variante, die sich wie ein Gewinn anfühlt
Eine der schwierigsten Entscheidungen meiner unternehmerischen Laufbahn war die Schließung eines Unternehmens.
Wirtschaftlich konnte ich nachvollziehen, warum dieser Schritt notwendig war. Persönlich war er wesentlich schwerer. Er bedeutete anzuerkennen, dass etwas, in das ich Zeit, Energie und Erwartungen investiert hatte, nicht so aufgegangen war, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Eine Entscheidung kann wirtschaftlich sinnvoll sein und trotzdem Verlust bedeuten. Beides kann gleichzeitig wahr sein.
Deshalb reicht es bei wichtigen Entscheidungen oft nicht, nur Argumente gegeneinander abzuwägen.
Ursprung
Was mir selbst gefehlt hat

Als Unternehmerin war ich viele Jahre gewohnt, vieles selbst zu lösen. Entscheidungen treffen, Probleme klären, Verantwortung tragen und weitermachen. Das gehörte zu meinem Alltag.
Gerade in schwierigen Phasen habe ich erlebt, dass diese Stärke auch eine Grenze hat. Wenn man selbst Teil einer Situation ist und lange innerhalb derselben Zusammenhänge denkt, kann der eigene Blick enger werden.
Menschen wollen helfen. Sie geben Ratschläge, beruhigen, machen Mut oder sagen, was sie selbst tun würden. Doch das beantwortet nicht die Frage, worum es für den Menschen, der entscheiden muss, tatsächlich geht.
Was mir fehlte, war ein Gegenüber, das mitdenkt, ohne selbst etwas von meiner Entscheidung zu brauchen.
Was wirkt hier eigentlich alles mit?
Was steht wirklich auf dem Spiel?
Und welche Entscheidung kann ich selbst tragen?
Diese Erfahrung prägt heute die Art, wie ich mit Menschen arbeite.
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Wendepunkt
Warum ich heute berate
Mein Weg in die Beratung begann nicht als beruflicher Plan.
Nach mehreren großen Übergängen wollte ich besser verstehen, was Menschen in Entscheidungen, Beziehungen und wiederkehrenden Mustern bewegt, mich selbst eingeschlossen. Diese Suche führte mich zur psychosozialen Beratung.
Aus dem Wunsch, mich selbst besser zu verstehen, wurde mit der Zeit eine neue berufliche Richtung.
Ich merkte, wie erfüllend es ist, Menschen dabei zu unterstützen, komplexe Situationen zu sortieren, Widersprüche sichtbar zu machen und herauszuarbeiten, worum es tatsächlich geht.
Perspektive
Was meinen Blick prägt
Manches ist wirtschaftlich nicht messbar und wirkt trotzdem.
Mein Blick ist nicht nur beruflich entstanden. Ich habe in unterschiedlichen Ländern und kulturellen Kontexten gelebt und gearbeitet und kenne die Erfahrung, Vertrautes zu verlassen und mich neu zu orientieren.
Auch meine Erfahrung als Frau in unternehmerischen Kontexten gehört dazu. Sie hat meinen Blick dafür geschärft, wie Erwartungen, Rollen und Beziehungen Entscheidungen beeinflussen, ohne ausdrücklich benannt zu werden.
Meine Ausbildung in der psychosozialen Beratung hat mein Verständnis dafür vertieft: für Druck, Unsicherheit, innere Konflikte, Loyalitäten und persönliche Konsequenzen.
Drei Ebenen. Eine Entscheidung.
Was sachlich relevant ist.
Was zwischen Menschen geschieht.
Was für die Person auf dem Spiel steht, die mit den Folgen leben wird.
Laufbahn
Mein beruflicher Hintergrund
Mehr als 20 Jahre war ich unternehmerisch in den USA und Europa tätig.
Ich gründete, entwickelte und führte Unternehmen im internationalen Handel, in der Immobilienwirtschaft und in der Projektentwicklung. Dabei trug ich operative und finanzielle Verantwortung, leitete Teams und begleitete Unternehmen durch Aufbau, Verkauf und Schließung.
Heute verbinde ich diese Erfahrung mit meinem Hintergrund im Finanzmanagement und meiner Ausbildung in der psychosozialen Beratung. Diese Verbindung prägt meine Arbeit im externen Sparring.
Nächster Schritt
Manches wird klarer, wenn man beginnt, darüber zu sprechen
Sie müssen keine fertige Frage und keine fertige Entscheidung mitbringen.
In einem ersten Gespräch klären wir, was Sie beschäftigt und ob mein Sparring dafür der passende Rahmen ist.
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